Kanu-Lexikon |
Paddelclub-Stöcken e.V Hannover Marienwerder |
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Kanu ist der Oberbegriff für Kajak und Kanadier. In
beiden Bootsarten sieht man wo die Fahrt hingeht, da man in Fahrtrichtung
sitzt. (Im Gegensatz zum Rudern). Das Boot wird mit einem Paddel bewegt. Die
Grenze vom Kajak zum Paddelboot ist fließend.
Diese Boote werden mit einem Doppelpaddel gefahren.
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Kajaks werden in verschiedene Bootstypen unterteilt:
Kanadier im englischen Canoe genannt, wurden von den
Indianern zum Fischfang und zur Jagd benutzt. Sie eignen sich hervorragend für
Wanderfahrten mit der Familie samt Gepäck.
Diese Boote werden einseitig mit einem Stechpaddel gefahren.

Kanuwandern ist unabhängig vom Alter der ideale Freizeitsport. Ob auf Flüssen oder Seen ist er für alle geeignet, die die Natur lieben und sich erholen möchten.
Wildwasserfahrten werden mit kurzen, wendigen und
robusten Booten durchgeführt. Sie finden auf engen Flussläufen statt, dort wo
das Gefälle größer wird und Strömungen oder Felsen erhöhte Anforderungen an
das Fahrkönnen stellen. Das Befahren von Wildwasserflüssen ist nicht
ungefährlich. Um bösen Überraschungen vorzubeugen ist neben einer guten
Ausbildung auch die Beschaffung von Info-Material von großer Wichtigkeit.
Ähnlich den Schwierigkeitsgraden beim Klettern wurden auch für die
Wildwasserflüsse international anerkannte
Schwierigkeitsgrade
eingeführt.
Seekajaks sind längere Boote (ab 4m bis 5,6m Länge) mit ausgeprägtem Kiel und hochgezogenem Bug und Heck. Zudem haben diese Boote auch im vorderen Bereich ein Schott, das den Bug vom Rest des Bootes trennt. Das Seekajakfahren erfordert exakte Kenntnisse von Strömungen und Gezeiten. Eine gute Orientierung und optimale Ausrüstung sind hierbei notwendig.
Erfreut sich in den letzten Jahren immer stärkerer Beliebtheit. Es geht darum mit einem kurzen, wendigen Boot im Wildwasser spektakuläre Figuren zu drehen oder Walzen und Kehrwasser zu befahren, oder auf den Wellen zu surfen.
Im Kanuslalom muss eine ca. 300 m lange Wildwasserstrecke, die mit 20-25 Wertungstoren versehen ist, möglichst schnell und ohne Berührung der Torstangen durchfahren werden. Weltmeisterschaften finden abwechselnd mit der Wildwasserabfahrt alle zwei Jahre statt. Die ersten Welttitelkämpfe fanden 1949, damals noch in Faltbooten, statt. Seit 1972 ist der Kanuslalom zeitweise olympische Disziplin.
Die älteste Disziplin unter den Kanuwettbewerben ist der Wettkampf auf Regattabahnen in flachem, strömungsfreien Gewässer. Seit 1936 sind Kanuregattarennen im Programm der olympischen Sommerspiele. Damals wurde noch in Faltbooten um die Wette gepaddelt.
Für dieses Mannschaftsspiel begeistern sich immer mehr Kanuten. Die Mannschaft besteht aus je sechs Spielern und hat keinen Torhüter. Seit längerer Zeit werden auch schon internationale Turniere ausgetragen.